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Texmaker

Beschreibung

Texmaker ist recht gut bedienbar und übersichtlich. Ähnlich zu den anderen bekannten LaTeX - Editoren bietet auch er die grundlegende Unterstützung beim Einfügen von LaTeX-Konstruktionselementen - jedoch noch einige weitere Besonderheiten. Details und weiteres findet man auf der Texmaker Homepage.

Besonderheiten und Eigenschaften

  • Cross-Plattform - d.h. auf verschiedenen Betriebssystemen lauffähig
  • Unicode-Editor (d.h. UTF8-Unterstützung!)
  • „Structure View“ des Dokumentes
  • „Master Document“ Erklärung möglich (dieses wird dann übersetzt) - eingebundene separate Dateien (Chapter, Normen,..) scheinen in der „Structure View“ auf und werden mitübersetzt
  • Eigene Tags und Umgebungen (Environments) sind definierbar und per Tastaturkürzel einfügbar
  • Neben pstricks-Kommandos sind sehr viele mathematische Zeichen und dergleichen schnell und übersichtlich verfügbar.
  • Referenzmarken (pageref, cite, footmark, etc.) sind per Drop-Down-Menü auswählbar und setzbar
  • Tabellenassistent
  • USB-Stick fähig
  • Open Source (GPL-Lizenz)

Weitere Screenshots von Texmaker auf verschiedenen Betriebssystemen

Installation

Die Texmaker-Installation ist sehr unkompliziert. Auf der Download-Seite findet man die Pakete für die Betriebssysteme Linux, MacOS und Windows zum runterladen. Für andere Betriebssysteme sind die Quellpakete (Sourcen) verfügbar, um sich die ausführbare Programmdatei (Executable) selbst bauen (kompilieren) zu können.

  • Linux-Benutzer finden im jeweiligen Distributionspaketpool in der Regel die aktuellste Version - d.h. einfach den jeweiligen Paketmanager starten und nach Texmaker suchen und installieren. Paketabhängigkeiten löst die jeweilige Distribution selbst und installiert gegebenenfalls eine minmale TeX-Umgebung gleich mit. Eine vorherige Installation eines TeX-Paketes (beispielsweise die texlive-Umgebung mit ein paar zusätzlichen Paketen (Schriftarten und andere häufig verwendete Pakete die man dann per usepackage einbinden kann) kann natürlich auch nicht schaden - andernfalls kann man weitere Pakete per Paketmanager leicht nachinstallieren.
  • Windows-Benutzer finden auf der oben angegebenen Seite zwei verschiedene Versionen zum runterladen. Zum einen eine ausf¨hrbare Version mit gewohntem Windows-Softwareinstallationsassistenten, sowie eine USB-Stick-Version, die man nur entpacken muß (und die Programmpfade konfigurieren). Auch hier empfiehlt der Autor eine vorherige Installation einer TeX-Distribution wie beispielsweise MikTeX. Eine Installation von Ghostview für Postscript-Dinge (Interpreter, Betrachter,…) und einem PDF-Betrachter (Acrobat Reader, Foxit-PDF-Reader oder die kleine flotte Alternative Sumatra PDF kann auch nicht schaden :-) Bei Benutzung von MikTeX und dem Angeben eines bestimmten Paketes im TeX-Dokument (beispielsweise \usepackage{SIunits} ) wird automatisch die Installationsroutine zur Installation des Package angestoßen, sollte dieses noch nicht installiert sein. Sehr praktisch.
  • MacOS-Benutzer finden passende Programmpakete ebenfalls auf der angeführten Seite zum Runterladen (für MacOS 10.4 und 10.5). Da es sich um ein statisches „Universal“-Paket handelt, sollten auch Anänger keine Schwierigkeiten mit der Installation haben.

Konfiguration

Die Standardkonfiguration ist auf allen Betriebssystemen meist ohne weitere Änderungen verwendbar. Einzig bei Verwendung der USB-Stick Version müssen die Pfade zu den LaTeX-Programmen händisch eingerichtet werden.

programme/texmaker.1266864568.txt.gz · Zuletzt geändert: 26.02.2010 13:23 (Externe Bearbeitung)